Sektion Ski

 

Gegründet wurde die Sektion Ski im Jahr 1971 durch Alois Stockinger. Von Beginn an waren es zwei "Standbeine", die als gleich wichtig angesehen wurden. Auf der einen Seite die Teilnahme an verschiedenen Skirennen der Region (Bezirksmeisterschaften, Ortsmeisterschaften usw.) und auf der anderen Seite die gesellschaftliche Komponente und die Verbreitung des Skilaufs im Ort (mit Kinderskikurs, Ausflügen, Skigymnastik usw.). Bereits ab dem Gründungsjahr wurde an Skirennen in den umliegenden Gemeinden teilgenommen. Ein wichtiger erster Höhepunkt war die Errichtung eines Skilifts beim Nef (Gruber).

 

Im Jahr 1977 wurde das erste Mal in den Wintermonaten wöchentlich eine Skigymnastik im Turnsaal der VS Münzbach abgehalten. Seit damals gibt es diese Veranstaltung jedes Jahr mit immer reger Beteiligung aus ganz Münzbach. In den ersten Jahren leitete Alois Stockinger die Skigymnastik. Dann war es ca. 20 Jahre lang Ludwig Gumpenberger, unter dessen Leitung geschwitzt wurde, bis er im Jahre 2001 das Zepter an Martina Stockinger weitergab. Im Winter 2004/05 übernahm Thomas Bremmer die Leitung. Ebenfalls seit 1977 werden Ortsmeisterschaften durchgeführt. Wenn der Wettergott keinen Strich durch die Rechnung machte, wurde diese seit damals ebenfalls jährlich durchgeführt. Dabei kam neben dem sportlichen Ehrgeiz der Teilnehmer auch die gesellschaftliche Komponente nie zu kurz.

 

Ein weiteres jährliches Highlight ist der Kinderskikurs. Auch diese Veranstaltung wurde zu einer liebgewordenen Tradition für Münzbach, die in den ersten Jahren durch die Sektion Ski alleine und nun seit ca. 20 Jahren gemeinsam mit dem Elternverein der Volksschule veranstaltet wird.

 

Im Jahr 1980 gab Alois Stockinger die Sektionsleitung an Leopold Krichbaumer weiter. Dieser leitete die Sektion bis 1988. In dieser Ära wurden auch einige große sportliche Erfolge eingefahren. Dazu gehören mit Sicherheit die ersten Bezirksmeistertitel für Münzbach durch Karl Sigmund und weitere Klassensiege durch Josef Gruber, Walfred Stockinger und Leopold Gruber. Motiviert durch diese Erfolge wagte man sich auch an überregionale Rennen, mit zum Teil wirklich beachtlichem Erfolg. Walfred Stockinger errang beim Landescup-Rennen in Losenstein den 3. Rang, Leopold Gruber wurde beim international besetzten Böhmerwald-RTL bester Mühlviertler und Karl Sigmund 1983 sogar Sieger des Viehberglaufes.

 

1988 übernahm Leopold Schützeneder die Sektionsleitung (Stellvertreter Karl Krichbaumer). Wichtig war hier weiterhin der Breitensport, mit Skikursen, Skigymnastik und Ortsmeisterschaften. Einige Male wurden zusätzlich Kinderskirennen (auf der Moar Leit'n und auf der Wimmer Leit'n) veranstaltet. Ein Meilenstein für den Skisport der Region war die Einführung des Strudengau-Cup's im Winter 1994/95. Hier haben sich zu Beginn 6 Orte der Region (Waldhausen, St. Georgen/W., Allerheiligen, Perg, Arbing, Münzbach) zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Rennserie in diesen Orten zu veranstalten. Von Beginn an waren immer über 100 Läufer am Start (heute sind es bis zu 200 aus mittlerweile 10 Orten - neu dazu kamen Dimbach, Neustadl, Dorfstetten, Bad Kreuzen) - eine Einführung, die den Skisport in der Region eindeutig belebte. In den 90er Jahren trat die Sektion auch einige Male als Veranstalter der Ski-Bezirksmeisterschaft und von Strudengaucup-Rennen auf.

 

Im Jahr 1999 kam es zu einem neuerlichem Wechsel an der Spitze der Sektion: Der bisherige Sektionsleiter Leopold Schützeneder zog sich auf den Stellvertreter-Posten zurück (zweiter Stellvertreter wurde Karl Sigmund), während Stefan Stockinger vom Stellvertreter zum Sektionsleiter "aufstieg". Für die neue Leitung war es von Beginn an das Ziel, auf der einen Seite die toll funktionierenden Veranstaltungen wie Skigymnastik und Kinderskikurs in der gewohnten Form weiterzuführen, auf der anderen Seite aber auch das zweite Standbein Skirennsport wieder vermehrt zu forcieren.

 

Im Mittelpunkt der Rennen stand natürlich der Strudengau-Cup. Hier wurde die Teilnehmerzahl aus Münzbach sukzessive vergrößert, vor allem durch die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen. Erste Erfolge in Form von Stockerlplätzen bei einzelnen Rennen waren die Folge und machten Lust auf mehr. Die bis heute größten Erfolge gab es dann im Jahr 2004. Durch Markus Brandstetter (bei den Kindern) und Melita Steindl (bei den Damen) gibt es die ersten Gesamtsiege seit Bestehen des Strudengaucups. Zweite Plätze in der Gesamtwertung ihrer Klassen belegten Gerti Gruber und Petra Gruber. In der Gesamtpunktewertung der Vereine belegt man den 5. Platz (nur geschlagen von den "Skihochburgen" der Region St.Georgen/W., Allerheiligen u. Waldhausen und nur 4 Punkte hinter dem 4. Dimbach).

 

Auch ein Bezirksmeistertitel geht nach Münzbach - Melitta Steindl setzt sich bei den Damen durch. Stockerlplätze in ihren Klassen gibt es durch Andrea Plaimer, Petra Gruber und Gerti Gruber.